Evaluation Bereich Süd

Ergebnisse der im Juli 2011 durchgeführten Evaluation

 

Evaluationszeitraum: Projektbeginn bis zum 30.06.2010 

Evaluationsrücklauf: 59% (Schulen 68%, Unternehmen 50%)

 

Treffen pro Schuljahr:

95% der erhaltenen Rückmeldungen aus den Schulen ergaben, dass regelmäßige Treffen pro Schuljahr in der Schule oder im Betrieb stattfinden. 66% dieser Rückmeldungen ergaben, dass mindestens ein oder zwei Treffen pro Schuljahr stattfinden. Bei den übrigen Schulrückmeldungen wurden sogar mehr als zwei Treffen pro Schuljahr angegeben. Lediglich 5 % der schulischen Rückmeldungen ergaben, dass keine Treffen stattfinden.

73% der erhaltenen Rückmeldungen aus den Betrieben ergaben, dass regelmäßige Treffen pro Schuljahr in der Schule oder im Betrieb stattfinden. 62% dieser Rückmeldungen ergaben, dass mindestens ein oder zwei Treffen pro Schuljahr stattfinden. Bei den übrigen Betriebsrückmeldungen wurden sogar mehr als zwei Treffen pro Schuljahr angegeben. 27 % der betrieblichen Rückmeldungen gaben an, dass keine Treffen stattfinden.

 

Bewertung der Kooperation:

76% der erhaltenen Rückmeldungen aus den Schulen bewerten die Kooperation mit gut oder sehr gut, 13 % mit befriedigend und 9 % mit ausreichend oder ungenügend. Demgegenüber bewerten 60% der erhaltenen Rückmeldungen aus den Betrieben die Kooperation mit gut oder sehr gut, 15 % mit befriedigend und 15 % mit ausreichend oder ungenügend. 10% der betrieblichen Rückmeldungen gaben keine Wertung ab. Aus den Zahlen wird deutlich, dass die Schulen die Kooperationen tendenziell besser bewerten als die Unternehmen.

Die Unternehmen, die die Kooperation als ausreichend oder ungenügend bewerteten, gaben an, dass die Kooperation „zu ruhig“ ist, „zur Zeit ein wenig inhaltslos“ oder „noch schleppend“. Zwei weitere Unternehmen gaben an, dass „durch die Schulen leider keine Anfragen“ stattfanden oder dass die „Kooperation kaum bewertbar ist, da kaum Aktivitäten stattgefunden haben“. Die Schulen, die die Kooperation mit ausreichend bewerteten, gaben an, dass die Kooperation „etwas eingeschlafen“, „unfruchtbar“ oder „unbefriedigend“ ist, die „Zusammenarbeit durch die Schließung einer Klinik abgebrochen“ ist und dass „überlastete Kollegen geplante Aktivitäten häufig absagen oder verschieben“ mussten.  

Aktivitäten im Rahmen der Kooperation:

Zumeist gaben die Schulen mehrere Aktivitäten an, die mit dem Kooperationsunternehmen durchgeführt wurden. Die durchgeführten Aktivitäten mit Unternehmen sind sehr vielfältig. 84% der schulischen Rückmeldungen gaben an, dass Schülerpraktika in dem Unternehmen durchgeführt wurden. Über die Hälfte der Rückmeldungen ergaben, dass die betreffenden Schulen das Projekt nutzten, um für ihre Schule zu werden. Bei 40% wurde der Unterricht von UnternehmensvertreterInnen durchgeführt und Betriebs- oder Berufserkundungen durchgeführt. 38% wurden vom Unternehmen bei Projekten unterstützt. Etwa ein Drittel bezog die Eltern in die Berufsorientierung ein, führte mit den Unternehmen Bewerbungstraining unterschiedlicher Art durch und arbeitete mit Auszubildenden des Kooperationspartners zusammen. Ein Fünftel gab an, Berufsorientierungsmessen mit den Kooperationspartnern durchgeführt zu haben. Lediglich 4% nutzten das Angebot, beim Unternehmen Lehrerpraktika durchzuführen. 24 % gaben weitere Aktivitäten an, die mit den standardisierten Auswahlmöglichkeiten des Evaluationsbogens nicht erfasst werden (z.B. Workshops, Kunstausstellung im Unternehmen, Firmenstammtisch…).

 

Zumeist gaben die Betriebe mehrere Aktivitäten an, die mit der Kooperationsschule durchgeführt wurden. Die durchgeführten Aktivitäten mit Schulen sind sehr vielfältig. 63% der betrieblichen Rückmeldungen gaben an, dass Schülerpraktika in dem Unternehmen durchgeführt wurden. 43% führten Betriebs- oder Berufserkundungen durch. Etwa ein Drittel der Rückmeldungen ergaben, dass die Schulen bei Projekten unterstützt wurden, dass die Unternehmen an schulischen Berufsorientierungsmessen teilgenahmen und dass sie Bewerbungstraining unterschiedlicher Art durchgeführten. Etwa ein Viertel nutzte das Projekt, um für den Betrieb zu werben. Darüber hinaus ergaben etwa ein Viertel der Rückmeldungen, dass die Eltern in die Berufsorientierung einbezogen wurden, der Unterricht von UnternehmensvertreterInnen gestaltet wurde und dass Azubis in die Aktivitäten eingebunden wurden. 5 % gaben weitere Aktivitäten an, die mit den standardisierten Auswahlmöglichkeiten des Evaluationsbogens nicht erfasst werden (z.B. Planspiel, Druck von Schülerzeitungen…).

 

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Verbesserungsvorschläge zum Projekt:

Die genannten Verbesserungsvorschläge bezogen sich zumeist auf die konkrete Kooperation. Für das Projekt selbst gab es von schulischer Seite keine Verbesserungsvorschläge. Ein Unternehmen bemängelt, dass „andere Schulen (z.B. in Hamburg) viel aktiver sind“ und „mehr Aktivität von Seiten der Schule förderlich“ wäre. Ein anderes Unternehmen wünscht sich „mehr Werbung für das Projekt“.

 

weitere Kooperationen:

38% der schulischen Rückmeldungen ergaben, dass Kooperationen mit weiteren Unternehmen gewünscht werden. Auch 30% der betrieblichen Rückmeldungen gaben den Wunsch nach weiteren schulischen Partnern in Sachen Berufsorientierung an. 

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Evaluationsergebnisse der im April 2012 durchgeführten Evaluation

 

Evaluationszeitraum: 01.07.2010 bis zum 31.03.2011 

Evaluationsrücklauf: 76% (Schulen 89%, Unternehmen 63%)

 

Treffen:

82% der erhaltenen Rückmeldungen aus den Schulen ergaben, dass regelmäßige Treffen pro Schuljahr in der Schule oder im Betrieb stattfinden. Die Hälfte dieser Rückmeldungen ergab, dass mindestens ein oder zwei Treffen pro Schuljahr stattfinden. Die andere Hälfte gab sogar drei bis vier Treffen pro Schuljahr an.

83% der erhaltenen Rückmeldungen aus den Betrieben ergaben, dass regelmäßige Treffen pro Schuljahr in der Schule oder im Betrieb stattfinden. 70% dieser Rückmeldungen ergaben, dass mindestens ein oder zwei Treffen pro Schuljahr stattfinden. Bei den übrigen Rückmeldungen wurden sogar drei bis vier Treffen pro Schuljahr angegeben.

 

Bewertung der Kooperation:

71% der erhaltenen Rückmeldungen aus den Schulen bewerten die Kooperation mit gut oder sehr gut, 18 % mit befriedigend und 6 % mit ausreichend. 5 % der Schulen gaben keine Bewertung der Kooperation ab. Demgegenüber bewerten 75% der erhaltenen Rückmeldungen aus den Betrieben die Kooperation mit gut oder sehr gut und 17 % mit ungenügend. 8% der betrieblichen Rückmeldungen gaben keine Wertung ab.

Die Unternehmen, die die Kooperation mit ungenügend bewerten, gaben an, dass „nur von Betriebsseite her Kontaktversuche zur Schule“ stattfinden, eine „Zusammenarbeit jedoch nicht stattfindet“. Ein weiterer Betrieb gab ohne nähere Begründung an, dass die Kooperation „Zeitverschwendung“ sei. Die Schule, die die Kooperation mit ausreichend bewertete gab an, dass die „Kooperation ausbaufähig“ ist und dass „das Unternehmen nicht auf die Einladungen zum Firmenstammtisch und Firmentag reagiert hat“.

 

Aktivitäten im Rahmen der Kooperation:

Zumeist gaben die Schulen mehrere Aktivitäten an, die mit dem Kooperationsunternehmen durchgeführt wurden. Die durchgeführten Aktivitäten mit Unternehmen sind sehr vielfältig. 94% der schulischen Rückmeldungen gaben an, dass Schülerpraktika in dem Unternehmen durchgeführt werden. 65% der Rückmeldungen ergaben, dass die betreffenden Schulen das Projekt nutzten, um für ihre Schule zu werden. Etwa die Hälfte gab an, dass Betriebs- oder Berufserkundungen durchgeführt wurden. 41% bezogen Eltern in die Berufsorientierung ein. Etwa ein Drittel nahm an schuleigenen Berufsorientierungsmessen teil, führte mit den Unternehmen Bewerbungstraining unterschiedlicher Art durch und arbeitete mit Auszubildenden des Kooperationspartners zusammen. Ein Viertel gab an, dass UnternehmensvertreterInnen den Unterricht gestalteten. 12% erhielten vom Unternehmen bei Projekten Unterstützung. 6% gaben an, dass Betriebsangehörige zum fachlichen Austausch an einzelnen Schulkonferenzen teilnahmen. 29 % gaben weitere Aktivitäten an, die mit den standardisierten Auswahlmöglichkeiten des Evaluationsbogens nicht erfasst werden (z.B. Workshops, Infoabende für Abschlussklassen, Firmentage, Firmenstammtisch…).

 

Zumeist gaben die Betriebe mehrere Aktivitäten an, die mit der Kooperationsschule durchgeführt wurden. Die durchgeführten Aktivitäten mit Schulen sind sehr vielfältig. 67% der betrieblichen Rückmeldungen gaben an, dass Betriebs- oder Berufserkundungen durchgeführt wurden, 50% führten Schülerpraktika in dem Unternehmen durch. 42% der Rückmeldungen ergaben, dass die Schulen bei Projekten unterstützt wurden, dass die Unternehmen Bewerbungstraining unterschiedlicher Art durchgeführten und dass der Unterricht von UnternehmensvertreterInnen gestaltet wurde. Etwa ein Viertel nutzte das Projekt, um für den Betrieb zu werben. Ein Fünftel bezog in die Aktivitäten die Auszubildenden des Unternehmens ein. 8% nahmen an schuleigenen Berufsorientierungsmessen teil. Ein Drittel gaben weitere Aktivitäten an, die mit den standardisierten Auswahlmöglichkeiten des Evaluationsbogens nicht erfasst werden (z.B. Partnerstammtisch, Betriebsversammlung in der Schulmensa…).

 

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Verbesserungsvorschläge zum Projekt:

Die genannten Verbesserungsvorschläge bezogen sich auf die konkrete Kooperation. Für das Projekt selbst gab es weder von schulischer noch von betrieblicher Seite Verbesserungsvorschläge.

 

weitere Kooperationen:

76% der schulischen Rückmeldungen ergaben, dass Kooperationen mit weiteren Unternehmen gewünscht werden. Auch 42% der betrieblichen Rückmeldungen gaben den Wunsch nach weiteren schulischen Partnern in Sachen Berufsorientierung an.



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